Lactuca sativa var. capitata
Hersteller: PNOS
Im Paket:1,0 g
Verfügbarkeit:Lagernd
1.48€
Preis ohne Steuer 1.20€
Römischer Salat (Cos-Salat, Römersalat).
Römersalat (oder Romana) gehört zu den Kopfsalat-Unterarten des Lattichs.
Der Kopf des Römersalats zeichnet sich durch seine Lockerheit und den zarten nussigen Geschmack seiner saftigen grünen Blätter aus.
Diese Sorte ist mittelfrüh (vollständige Reife 90 Tage nach der Aussaat) und wird vom Frühjahr bis zum Herbst im Freiland angebaut.
Für eine frühe Ernte wird er durch Setzlinge angebaut (Aussaat der Samen in Gewächshäusern: April - Mai).
Er ist sehr licht- und feuchtigkeitsliebend. Pflanzschema 30 x 30 cm.

* Römersalat wird von Anfang Juli bis Ende August für den Herbstverbrauch ausgesät.
Die Aussaatmenge für Kopfsorten beträgt bei einmaligem Vereinzeln bis zu 2 kg/ha, bei zweimaligem Vereinzeln 2,5-3,0 kg/ha.
Bei der Anzucht ohne Setzlinge wird zweimal ausgedünnt. Die Aussaatmenge für Blattsorten bei der Breitbandaussaat beträgt 4-7 kg/ha.
Die Anzucht durch Setzlinge wird verwendet, um eine frühe Ernte zu erzielen.
Zuerst werden Sämlinge angezogen, die dann in Töpfe oder Torf-Humus-Töpfe mit einer Größe von 3x3 bis 6x6 cm, je nach Vorbereitungszeit der Setzlinge, pikiert werden.
Für die Anzucht von Setzlingen werden die Samen 30...35 Tage vor dem Auspflanzen ins Freiland ausgesät. In eine Kiste (20...25x40 cm) werden 0,5 g Samen ausgesät.
Bei einer Temperatur von +20+22°C erscheinen die Keimlinge nach 2-3 Tagen, danach wird die Temperatur auf +10+12°C gesenkt.
Im Stadium des echten Blattes werden die Sämlinge in Würfel oder Töpfe pikiert, die zuvor reichlich bewässert wurden. Beim Pflanzen wird der Würfel nicht mehr als zwei Drittel seiner Höhe eingegraben.
Die Pflege der Anpflanzungen besteht im flachen Auflockern der Zwischenreihen, dem Jäten von Unkraut und dem Gießen bei trockenem Wetter.
Das Bewässerungsregime beeinflusst die Höhe der Konzentration von Nitrat-Ionen in den Pflanzen, insbesondere bei hohen Temperaturen. Während der Kopfbildung erfolgt die Bewässerung nur in Furchen.
Die Ernte erfolgt am Abend oder am frühen Morgen, wenn die Pflanzen abgekühlt sind und daher ihr frisches Aussehen besser bewahren.
In seinen Eigenschaften ähnelt der Römersalat den spät reifenden Kopfsalatsorten, unterscheidet sich aber von ihnen durch seine Anspruchslosigkeit, seine Resistenz gegen das Schossen und seine längere Haltbarkeit.
Römischer Salat ist kälteresistent, gut abgehärtete Setzlinge vertragen Temperaturen bis zu -3°C. Aber während der Kopfbildung wirken sich selbst leichte Fröste negativ auf das weitere Wachstum der Pflanzen aus.
Römischer Salat ist sehr anspruchsvoll in Bezug auf erhöhte Beleuchtung, obwohl er sich auch an eine sehr geringe Beschattung anpassen kann.
Schattige Plätze sind für ihn nicht geeignet, da sich bei Lichtmangel kleine und sehr lockere Köpfe bilden.
Wie alle Kopfsalate ist auch der Römische Salat anspruchsvoll in Bezug auf eine erhöhte Bodenfeuchtigkeit, verträgt aber keine Staunässe, da lange Regenfälle zum Verfaulen der Pflanzen führen.
Gleichzeitig wirkt sich ein Mangel an Bodenfeuchtigkeit negativ auf die Größe und Dichte des Kopfes aus und kann zu vorzeitigem Schossen der Pflanzen führen.
Dabei schmecken die Blätter sehr bitter und sind nicht jedermanns Geschmack.

Eng.: Cos lettuce, Roman lettuce. Suom.: Sidesalaatti. Sven.: Romersksallat, Romansallat, cossallat och bindsallat.

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